Impressum Disclaimer Datenschutz (DSGVO)

Impressum

Inhaber dieser Internetdomain und Betreiber des Projektes "Feudinger-Ahnentafel" ist
Tobias Otto
Sieg-Lahn-Straße 5
57334 Bad Laasphe-Feudingen
einsendung(a)feudinger-ahnentafel.de

Disclaimer

"Feudinger-Ahnentafel" ist eine private, nicht kommerzielle Initiative mit dem Ziel einen möglichst vollständigen und umfassenden Stammbaum der gesamten Gemeinde Feudingen (mit allen dazugehörigen Ortsteilen bis zur Eingemeindung im Jahre 1975) über einen Zeitraum der letzten 500 Jahre zu erstellen. Dabei werden Informationen aus verschiedensten Quellen zusammengetragen und verknüpft. Durch die Verknüpfung der Daten entsteht eine hohe Fehlerfreiheit. Durch den Einsatz verschiedenster Quellen ist eine weitere Kontrolle der Korrektheit gegeben. Die Quellen reichen von kirchlichen Aufzeichnungen über Familienbücher, Dorf- und Hausbesitzerchroniken, Aufzeichnungen der fürstlichen Archive Wittgenstein, private Stammbücher, Ahnentafeln und Dokumente aus den Familien selbst, öffentliche Informationen aus Facebook, Geburts- und Todesanzeigen der örtlichen Zeitungen und von www.trauer.de.

Datenschutz

Eines vorab:
Das Projekt ist für Euch und nicht gegen Euch.
Die Feudinger Ahnentafel nimmt Informationen auf, verarbeitet, prüft und kombiniert diese ausschließlich zu dem Zweck einzelnen Personen eine Auskunft über ihre eigenen Vorfahren, Nachfahren und sonstige dichte Verwandte zu geben. Auskünfte über fremde Familien werden an Anfragende nicht herausgegeben.


Datenschutz@Feudinger Ahnentafel:
Die Feudinger Ahnentafel schützt Eure Daten und zwar vor allem vor dem Vergessen. Denn das Ziel ist es, dass das Wissen über die Vorfahren nicht verloren geht. Zeil ist es ein Archiv mit aus heutiger Sicht bereits historischen Daten zu erstellen und auch heute schon Familiengeschichte zu erfassen die einst historisch sein wird. Aus datenschutzrechtlicher Sicht im Sinne der DSGVO findet hier Artikel 89 in Kapitel 9 der DSGVO Anwendung.
Gemäß Artikel 15 DSGVO hat jeder das Recht Auskünfte zu den über ihn oder sie gespeicherten Daten zu erhalten. Derzeit sind es etwa 18.000 Personendatensätze. In der Regel ist der vollständige Name, jeweils mit Ort das Geburtsdatum, Heirats- und Sterbedatum gespeichert. In Einzelfällen ist die Todesursache, der Wohnort (Adresse), Telefon oder Mailadresse gespeichert. Wo verfügbar ist auch ein Foto im Datensatz enthalten. In ganz seltenen Fällen gibt es zusätzliche biographische Daten, wenn zum Beispiel ein Zeitungsartikel über jemanden berichtet hat, ein Angehöriger oder die Person selbst einen Schwank aus der Jugend erzählt hat oder auch von Erfahrungen mit Flucht und Krieg berichtet hat.
Gemäß Artikel 16 hat jeder das Recht fehlerhafte Daten zu korrigieren. Besonders schützenswerte Daten wie religiöse Ansichten und sexuelle Vorlieben (ihr Ferkel) werden nicht gespeichert, denn sie sind für den Zweck der Ahnentafel völlig unerheblich. Unter Umständen könnt ihr Verlangen, dass Eure eigenen Daten gelöscht oder gesperrt werden. Auch hat jeder unter Umständen das Recht vergessen zu werden. Dies wäre dann der Fall, wenn z.B. der Zweck (Erlaubnistatbestand) der Ahnentafel entfällt. In diesem Fall würde aber auch sowieso der gesamte Datenbestand gelöscht werden. Der Erlaubnistatbestand für die Speicherung der personenbezogen Daten in der Ahnenrtafel ist gemäß Artikel 6 die Wahrnehmung einer Aufgabe die im öffentlichen Interesse liegt und im berechtigten Interessen des Verantwortlichen, denn ich möchte wissen mit wem ich in einer verwandtschaftlichen oder sonstigen Beziehung stehe. Von Interesse ist sicherlich auch, wo die Daten gespeichert sind und was mit ihnen passiert. Die Feudinger Ahnentafel ist bei MyHeritage (also online) gespeichert. Anders als üblich werden die Daten und Bilder der Feudinger Ahnentafel aber nicht mit der Community geteilt. Auskünfte aus der Ahnentafel erhält ausschließlich die Familie des Betroffenen oder er bzw sie selbst. Eine Auskunft beinhaltet die Vor- und Nachfahren und nahe Verwandte (Geschwister, Kusins Kusinen, Nichten und Neffen, Onkels und Tanten). Einfach gesagt: Ein Müller bekommt also keine Auskünfte über den Weber. Also keine Panik. Eure Daten sind Eure Daten und bleiben Eure Daten und was die Feudinger Ahnentafel tut, tut sie mit Liebe und Leidenschaft für Euch. Für weitere Infos zu Euren Rechten und zum Datenschutz hier noch der Link zum Gesetzestext (ca. 250 Seiten) https://dejure.org/gesetze/DSGVO

Datenschutz (BDSG & DS-GVO):
Beide Vorschriften schützen personenbezogene Daten natürlicher Personen. Eine natürliche Person muss am Leben sein. Der Einflussbereich dieser Gesetze endet also mit dem Tod der jeweiligen Person. Was die Datenverarbeitung lebender Personen angeht, so stellt sich bei privaten Zwecken, kein Problem dar, da die Gesetze nicht in den rein privaten Bereich hineinwirken. Daher ist auch eine Zur-Verfügung-Stellung für die jeweils abgebildete Familie kein Problem, da auch hier der private Bereich nicht verlassen wird.
Erst bei Veröffentlichungen würde der private Bereich verlassen. Unter Umständen ist aber auch dann das Persönlichkeitsrecht nicht verletzt, wenn die Veröffentlichung in bestimmten Rahmen und mit bestimmten Zweck erfolgt.

Personenstandgesetz:
Die Nutzung von archivarischen Daten gemäß Personenstandgesetz (Novelle von 2009) unterliegt folgenden Einschränkungen: Sterberegister 30 Jahre, Eheregister 80 Jahre, Geburtenregister 110 Jahre. Das hat in erster Linie Auswirkungen darauf, ob man diese Daten erhält oder nicht. Wenn man die Daten bereits erhalten hat, spielt das keine Rolle, solange diese Daten nicht veröffentlicht werden. Eine Offenbarung gegenüber der entsprechenden Familie ist kein Veröffentlichung.

Urheberrecht:
Manchmal tauchen in Stammbäumen erweiterte Informationen auf (zum Beispiel Zeichnungen, Texte o.Ä. einer Person). Solche Dinge können dem Urheberrecht unterliegen und dürfen daher auf gar keinen Fall reproduziert werden. Eine Offenbarung gegenüber der Familie ist bereits eine solche Reproduktion, hier ist also Vorsicht geboten.

Kirchliche Gesetze:
Die entsprechenden kirchlichen Gesetze haben eigene Regelungen was die Sperrfristen angeht, unangenehm daran ist, dass die kirchlichen - im Gegensatz zu den weltlichen - Gesetze den Nutzer auch dann in die Pflicht nehmen, wenn die Datenweitergabe durch die Kirche unrechtmäßig erfolgt ist. Das bedeutet: Bekommt man Daten von der Kirche, obwohl diese sie noch nicht hätte herausgeben dürfen, so sind sie dennoch Schuld. Das ist jedoch auch nur im Rahmen einer derzeit nicht geplanten Veröffentlichung relevant.

Personenbezogene Daten die gespeichert und vernetzt werden sind:
- vollständiger Name (ggf. Ehename)
- Geburts-, Tauf-, Heirats- und Sterbe-/Bestattungsdatum
- Beruf
- Hausname
- Wohnort und Anschrift
- Telefonnummer und eMailadresse
- Bildmaterial und Urkunden